Am Start war wieder einmal das Medieninteresse an unserem Bus sehr groß, natürlich vor allem durch den gestrigen Sieg von Mark Cavendish. Und viele erwarteten auch bei der heutigen Etappe einen Sieg vom gestrigen Sieger. Im Bus habe ich dann wie am Vortag auch noch ein Tape an das Handgelenk von Tony Martin angelegt, der dort noch an leichten Schmerzen aufgrund seines Sturzes vor drei Tagen laboriert.
Als wir am Start losgefahren sind herrschte dort bei leichtem Nieselregen sehr angenehmen Temperaturen. Ich bin dann mit Peter Verbeken zum Ziel vorgefahren um einen guten Platz für unseren Bus und die Begleitfahrzeuge abzusperren. Hier war dann bei 38 Grad von angenehmen Temperaturen nichts mehr zu spüren.
Das Szenario auf den letzten Kilometern dieser Etappe spielte sich ähnlich ab, wie am Tage zuvor. Zittern, Hoffen, Daumen drücken, Arme in die Höhe reißen, schreien, singen, tanzen und gratulieren.
Am Hotel angekommen, ist der erste Weg der Fahrer zum icool Truck um sich dort bei kaltem Wasser von 14 Grad für 10 Minuten zu regenerieren. Dieser Jahr haben wir zum vierten Mal diese besondere Möglichkeit der Regeneration für die Fahrer. Hoffen wir auf ein weiterhin erfolgreiche und verletzungsarme Tour de France 2010.
Auf der Busfahrt erreichte noch eine tolle Nachricht Maxime Monfort, welcher auf der Etappe stolzer Vater einer kleinen Tochter wurde - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH MAXIME!!!
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